Raus aus der „Comfort Zone“! Einfache Ideen zum Rollen und Training generell

Vorwärtsrolle vom Kasten

Das heutige Training haben wir mit Zenpo Kaiten, also Vorwärtsrollen begonnen. Hierbei konnte man zwischen verschiedenen Versionen, bzw. Schwierigkeitsgraden wählen. So konnte man mehr Wert auf den akrobatischen Aspekt, oder auf die Grundlagen legen (oder natürlich auf diverse Ausführungen).

Vorwärtsrolle vom Kasten
Manchmal geht es auch von hoch hinunter. Sei es mit einer Vorwärtsrolle oder mit einem Salto.

Ich habe probiert bewusst unbewusst mal meine Komfortzone zu verlassen. Wie das? Recht einfach: Anstatt bewusst auf den Kasten, den wir als Hindernis aufgestellt hatten zuzugehen und dabei mehr oder weniger bewusst zu antizipieren wo welcher Fuß sein wird, wenn ich ankomme (um zu wissen über welche Seite ich rollen werde) habe ich extra in andere Richtungen geschaut und erst sehr kurzfristig entschieden, welche Seite nun die richtige wäre.

Und wozu nun das Ganze?
Ich denke es ist wichtig – gerade bei diesem Training – ab einem gewissen Niveau mehr darauf zu vertrauen Dinge nicht mehr zu sehr durchzudenken. Zudem ist es wichtig seine Komfortzone zu verlassen. Wenn ich mir vorher überlege über welche Seite ich lieber rollen möchte und evtl. sogar meinen Anlauf abbremse weil mein Anlauf von der

Die heutigen Möglichkeiten Rollen zu üben
Zur Wahl standen heute verschieden hohe Kästen, die Matte an sich oder gerne auch der pure Hallenboden.

Schrittfolge falsch war, so kann ich natürlich die Grundform auf dieser Seite gut üben. Aber übe ich auch mich spontan auf neue Situationen einzustellen? Wohl kaum.

Und das Schöne: Sobald man die Komforrtzone verlässt erweitert man diese ja peu à peu. Man könnte also sagen: Man kann es sich an mehr Plätzen bequem machen. Und wenn das nicht erstrebenswert ist – was dann…

„Nebenbei“ habe ich noch an Folgendem gearbeitet:

  1. Rollen möglichst knapp über den Kasten. Die Höhe vom Boden zu dir ist der erste Schritt an dem du arbeitest, die Höhe von der Decke zu dir dann der nächste.
  2. Rollen mit Blick zur Seite. Hier kontinuierlich auf einen Punkt schauen. Noch immer gar nicht so einfach.
  3. Rollen ohne Arme. Wenn die Halle nicht geheizt wird (doch doch, keine Sorge), dann steckt man seine Hände einfach unter die Achseln. Sieht witzig aus, aber wenn du so rollen kannst, dann kannst du später auch dein Tanto oder deine Shuriken nutzen während du rollst.

P.S.: Du hast Probleme dir „Kaiten“ zu merken? Du musst nur einmal gehört haben, dass das „Running/Rolling Sushi“ in Japan „Kaiten Sushi“ genannt wird. Klar, rollt ja auch im Kreis an dir vorbei. Und so ähnlich machst du es dann auch einfach in Zukunft 😉 Noch nie gesehen sowas? Dafür gibt es ja Youtube:

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